Dienstag, 14. September 2010

Der letzte Tag


Wir lassen uns heute gar nicht stressen! Gemütlich gehen wir zum Frühstück und lassen beim feinen Cappuccino Revue passieren. Ich möchte wissen, was Markus' drei Ferien-Highlights waren. Er antwortet ganz sponatn:
  • Die abenteuerliche Stratton-Wanderung
    Er erwähnt als erstes gleich die Horror-Wanderung zum Stratton Pond, die mich zwar an meine Grenzen gebracht hat, schlussendlich aber einfach ein unvergessliches Erlebnis war
  • New York
    Als zweites sieht er New York als Highlight, diese crazy Metropole mit dem regen Treiben, der tollen Architektur und den unendlichen Unterhaltungs-Möglichkeiten
  • Acadia N.P.
    Und ein weiteres Highlight war für ihn der Acadia National Park in Maine, dessen Schönheit und Einzigartigkeit uns beide verzaubert hat.... wohl auch wegen der traumhaft schönen Unterkunft, die wir da gefunden haben.
Natürlich will Markus auch meine Highlights wissen und ich habe keine Mühe, drei "eigene" Höhepunkte zu finden:
  • Boston
    Ich war sehr positiv überrascht von Boston. Diese Stadt ist anders als die amerikanischen Städte, die ich bis jetzt kannte. Sie kommt mir fast europäisch vor, familiärer, überschaubarer... Ich habe mich sofort wohl gefühlt - trotz der ernormen Hitze, die wir in unseren ersten Tagen erlebt haben.
  • Cape Cod
    Diese hübsche, interessante und vielseitige Halbinsel ist alleine einen zweiwöchigen Urlaub wert. Wir hatten vier tolle Tage auf Cape Cod und da möchte ich unbedingt wieder mal hin.
  • Shopping!!!!!!
    Ja, sorry... aber bei dem tiefen Dollar-Kurs sind die Staaten einfach ein Shopping-Paradies! Ein paar Schnäppchen haben wir schon gemacht! Und heute könnte noch das ein oder andere dazu kommen, wir wollen ja noch an die Fifth Avenue!
Auf jeden Fall sind wir uns einig, dass es ganz tolle Ferien waren... und dass wir uns beide auf zu Hause freuen ;-)

Nach dem Frühstück packen wir fertig, checken aus und verstauen unser Gepäck beim Gepäckmann. Und jetzt noch einmal los in die aufregendste Stadt der Welt.
    Wir nehmen die U-Bahn bis zur 68th street und gehen zu Fuss die schicke Lexington Avenue entlang bis wir zum Guggenheim Museum abbiegen müssen. Markus ist ein riesiger Fan der Architektur dieses weltbekannten Museums. Wir haben leider nicht mehr die Zeit, uns die Ausstellung anzusehen, aber das Gebäude selber ist schon eine Sehenswürdigkeit:


    Wir machen einen kurzen Abstecher in den Central Park, damit ich auch noch mal da war. Das gehört einfach dazu! Markus hat ihn ja bereits bejoggt. Dann nehmen wir die U-Bahn zurück und stürzen uns ins Getümmel der 5th Avenue.

    Gleich an der Ecke zum Central Park steht der verrückte Glaswürfel des Apple Stores. Man betritt den Laden durch diesen Cube und steigt über die Treppe ins Untergeschoss.

    Weiter unten kommen wir zum Trump Tower, den wir uns auch von innen anschauen. Wir wundern uns über den Rummel und erfahren dann, dass Rafael Nadal, der gestern den US-Open-Final gegen Novak Djokovic gewonnen hat, hier im Nike-Laden eine Pressekonferenz gibt. Wir warten ein Momentchen, quatschen ein bisschen mit Fans und sogar mit dem Fahrer von Rafa, fühlen uns aber nicht wirklich wohl... wir sind Federer-Fans und haben hier eigentlich nichts zu suchen :-)

    Wir spazieren weiter, an der schönen St. Patricks-Cathedral vorbei, die sich zwischen den Hochhäusern gar nicht schlecht behauptet.


    Nach einer kurzen Mittagsstärkung geht es weiter. Das Ziel ist eigentlich der Victorias Secret-Shop, denn so einen habe ich während dieses Urlaubs noch nie von innen gesehen. Die Hausnummer ist 115, also etwa 19th street... wir haben noch ein paar Blocks vor uns. Aber kein Problem, entlang der Fifth Avenue gibt es so viel zu sehen...
    Das Empire State Building
    Auch das lassen wir uns nicht entgehen ;-)

    Das Flatiron Building
    Und schlussendlich kommen wir auch bei Victoria's Secret an und ich kann mir noch ein paar kleine, nette Teile kaufen.... schööön :-)

    Dann ist aber auch schon Zeit um unser Gepäck im Hotel zu holen und uns zum Flughafen aufzumachen. Ohne Probleme erreichen wir mit den Shuttle Bus ab Grand Central Terminal den Flughafen JFK, erleben ein weiteres unkompliziertes Check-In mit Swiss und trinken noch einen Kaffee, bevor wir zum boarden aufgerufen werden. Ein perfekter, ruhiger Swiss-Flug bringt uns sicher nach Zürich.

    Es war einfach toll. Eine Reise nach Newengland können wir allen von Herzen empfehlen!



    Montag, 13. September 2010

    Lower Manhattan

    Heute wollen wir uns die Spitze der Manhattan-Halbinsel, Lower Manhattan genannt, anschauen. Wir beide waren schon mindestens einmal bei all den Sehenswürdigkeiten wie Wall Street, World Trade Center (auch schon vor dem 11. September) oder der Freiheitsstatue. Aber gerade den Ground Zero und den Fortschritt des neuen Bauprojektes wollen wir uns noch einmal ansehen.

    Wir fahren mit der U-Bahn bis City Hall und gehen zu Fuss zur kleinen St. Paul's Cathedral, die stolz zwischen den Hochhäusern steht. Diese kleine Kirche hat nach der Katastrophe im 2001 all den Feuerwehrmännern, Polizisten und freiwilligen Helfern eine Zuflucht geboten, wo sie etwas essen, trinken, kurz ein bisschen schlafen oder sich den Kummer des Erlebten von der Seele reden konnten.

    In der Kirche stehen rund um die Kirchenstühle inzwischen verschiedene Stellwände, die viele Geschehnisse um 9/11 dokumentieren. Dazwischen stehen Kleenex-Boxen... und man würde es zu Beginn nicht brauchen. Aber die Stimmung in dem kleinen Gotteshaus ist so erfürchtig, die Bilder bringen die Tragik jener Tage so nahe und man leidet so mit... da ist man plötzlich froh um ein Kleenex. Alle Besucher, die mit uns da sind, strahlen Betroffenheit und Mitgefühl aus. Es ist wahrscheinlich unmöglich, unberührt aus diesem Raum zu gehen.


    Hinter der Kirche ist ein ein Memorial Center entstanden, in welchem der 11. September 2001 im Zeitraffer noch einmal beschrieben wird, mit allen schlimmen Ereignissen in den ganzen USA. Ausserdem kann man Geschichten von Überlebenden oder Angehörigen einiger Opfer hören und allerlei Literatur oder DVDs zum Ganzen erwerben. Auch das neue Bauprojekt wird vorgestellt und ich bin wirklich begeistert, was man sich da ausgedacht hat. Auf dem grossen World Trade Center-Gelände wird es zwei grosse Brunnen geben, die an den Standort der Zwillingstürme erinnern. Rundherum werden einige Geschäftsgebäude aufgestellt, wie natürlich auch der Freedom Tower (eigentlich umgetauft in One World Trade Center), welcher mit 541 Meter das höchste Gebäude in New York und in den USA sein wird. Wir sind bewegt und fasziniert von diesem Vorhaben und schauen lange Zeit den Bauarbeitern zu, die mit den riesigen Stahlteilen hantieren und staunen über die komplexen Konstruktionen.

    Der Weg führt uns weiter ins Financial Center, an die Wall Street und zur Stock Exchange, der New Yorker Börse. Hier wimmelt es von Polizei und Securities. Wir beobachten, dass auch Mitarbeiter der umliegenden Banken und Finanzinstitute beim Eintreten in die Gebäude kontrolliert und ihre Taschen gescannt werden. Ein riesiger Aufwand und ein enormer Touristenmagnet. Es hat extrem viele Leute hier. Darum gehen wir lieber weiter zur Fähre. Von der Staten Island Ferry hat man eine tolle Aussicht auf die Skyline von Manhattan. Die Fähre ist ein kostenloser Shuttle-Dienst für die Bewohner von Staten Island und wird inzwischen gerne von Touristen mitbenutzt. Schiffahrten aller Art sind für mich jeweils eher eine Qual... aber die Fotos sind schön geworden. Dafür hat es sich auf jeden Fall gelohnt.


    Zurück auf dem Festland brauchen wir erst einmal etwas zwischen die Zähne. Wir holen uns zwei Sandwiches bei "Au bon pain" und verdrücken diese bei herrlichem Sonnenschein im Battery Park. Danach spazieren wir weiter zum South Street Seaport: Hafen, Shopping Mall und Verpflegungscenter in einem. Von hier hat man auch schon mal einen tollen Blick auf die Brooklyn Bridge, welche wir dann als Abschluss des heutigen Stadtspaziergangs noch begehen wollen.

    Wir treffen per Zufall ein Berner Päärchen, quatschen ein bisschen und machen gegenseitig Fotos.

     
    Nun aber rauf auf die Brooklyn Bridge. Es hat vierzehn (!) Jahre gedauert, bis sie fertig gebaut war und ist zu einem der Wahrzeichen New Yorks geworden. Ausserdem ist sie einer der vielen tollen Schauplätze des New Yorker Marathons.

    Zusammen mit hunderten anderen Touristen laufen wir auf der erhöhten Fussgängerpassage den massiven Brückenpfeilern entgegen. Der Blick zurück auf die Skyline ist auch von dieser Stadtseite überwältigend.


    Müde und zumindest ich mit schmerzenden Füssen kommen wir zurück ins Hotel. Für heute abend haben wir uns ein Thai-Restaurant ausgesucht und wir sind begeistert vom feinen Dinner. Falls mal jemand in New York ist und Lust auf Thai-Food hat: Yum Yum Bangkok

    Sonntag, 12. September 2010

    Regenwetter = Museumstag

    Die Wettervorhersage hatte es schon angekündigt: Der Sonntag wird ein Regentag. Darum werden wir uns heute wohl eher in den Museen und vielleicht noch im ein oder anderen Shop aufhalten.

    Vom Frühstück in unserem Hotel sind wir übrigens positiv überrascht. Die Auswahl ist recht gross, das Personal freundlich und der Cappuccino ist sehr lecker! Kein Wunder.... italienische Hotelkette... :-)

    Als wir uns auf den Weg machen regnet es noch gar nicht. Darum sehen wir uns zuerst den Bryant Park an, der gleich um die Ecke liegt. Früher noch ein Treffpunkt der Drogensüchtigen ist es inzwischen ein beliebter Treffpunkt in der City geworden. Wir können es uns sehr gut vorstellen bei schönem Wetter draussen zu sitzen. Im Sommer gibt es hier Open-Air-Konzerte und auch Open-Air-Kino.




    Ein paar Strassen weiter befindet sich das International Center of Photography, welches uns interessiert. Das ICP ist ein 1974 gegründetes Museum, Forschungs- und Ausbildungsinstitut für Fotografie. In der ständigen Ausstellungen des Museums befinden sich heute über 100.000 Fotografien. Wir schauen uns die interessante Ausstellung vieler dokumentarischer Berichte über die Aufhebung der Rassentrennung und die Bürgerrechtsbewegung an.




    Wieder draussen laufen wir in Richtung MoMa, für welches wir ein bisschen mehr Zeit eingeplant haben. Vom Times Square her kommen Geräusche, wir wollen mal schauen, was da los ist. Unglaublich, der ganze Times Square ist für den Verkehr gesperrt und es ist eine riesige Bühne mit Scheinwerfern, Boxen, Kameras etc. aufgestellt. Man drückt uns einen Prospekt in die Hand. Aha.... Eröffnung der Broadway-Saison. Alle Musicals stellen sich kurz vor - genial! Wir schauen dem Treiben ein Weilchen zu.

    Auf dem weiteren Weg um MoMa werden wir noch einmal abgelenkt: Vom riesigen M&Ms-Shop, M&Ms-World genannt! Es ist die Art Laden, die es nur in Amerika gibt. Hier sprechen wahrscheinlich Bilder am besten:


    Jetzt aber endlich zu unserem grossen Ziel heute, das "The Museum of Modern Art", kurz MoMa. Seine Sammlung umfasst Werke der Architektur, Design, Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Photographien, Drucke, Illustrationen, Filme und Elektronische Medien. Zudem gehört eine 300.000 Bände umfassende Bibliothek zum und des Museum of Modern Art. Die momentane Sonderausstellung von Matisse, und eine hochdotierte dauerhafte Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst werden uns ein paar Stunden beschäftigen.


    Markus und sein Favorit: Boogie Woogie von Mondrian



    Der schöne Innenhof des Museums
    Ich steh eher auf Van Gogh: Sternennacht

    Zweimal stärken wir uns zwischendurch in einem der Museumscafés und kommen nach dem Besuch im Gift Shop erst gegen fünf Uhr nachmittags wieder raus, natürlich mit geschwollenen Füssen und ziemlich k.o.

    Auf dem Hotelzimmer strecken wir einen Moment die Beine und gehen dann nochmal raus zum Essen. Das vorgesehene Restaurant ist momentan geschlossen, aber wir haben eine gute Alternative gleich beim Grand Central Terminal gefunden. Am Nebentisch sitzen Holländer, die uns spontan ansprechen. Und wir unterhalten uns eine Zeit lang ganz interessant.

    Das Pub von gestern hat heute leider zu. Also versuchen wir es für den Schlummertrunk mit der Hotelbar. Der Barkeeper ist sehr nett und die Drinks sind lecker. Der Wetterbericht für morgen ist besser - was wollen wir mehr!

    Samstag, 11. September 2010

    Und jetzt New York!

    Unser Ziel, um acht Uhr loszufahren, verpassen wir knapp. Aber immerhin um halb neun haben wir ausgecheckt und sind auf dem Weg nach New York. Etwa fünfeinhalb Stunden müssen wir rechnen, bis zum Flughafen La Guardia, wo wir unseren Familienwagen abgeben werden.

    Die Fahrt verläuft problemlos, vorbei an grösseren Städten wie Providence und New Haven. Je näher wir dem Big Apple kommen, desto dichter wird der Verkehr. Es gibt ab und zu kleine Stocker, aber richtig im Stau stehen wir zum Glück nie.

    Die Beschilderung um den Flughafen herum ist etwas verwirrend und prompt verpassen wir die richtige Ausfahrt. Wir nehmen die nächste und finden dank des Navis problemlos zum Avis-Gelände. Es hat sich gelohnt, das Navi dazuzumieten, wir waren wirklich oft froh darum! Die Rückgabe des Autos geht speditiv über die Bühne und wir nehmen etwas wehmütig Abschied von unserem treuen Begleiter der letzten zwei Wochen.

    Ein gelbes New-Yorker-Taxi bringt uns zu unserem Hotel Madison Towers, wo wir kurz nach drei Uhr nachmittags einchecken. Die Zeit der gemütlichen, komfortablen Hotels ist definitiv vorbei. Unser Zimmer hier im Hotel ist ziemlich eng und dunkel. Das ist normal für New York, die Hotels sind schweineteuer. Markus ist etwas kaputt, kein Wunder - wir sind bis auf einen kleinen Kaffeehalt durchgefahren. Der Magen knurrt zwar auch, aber eine halbe Stunde Ruhe muss sein.

    Dann machen wir uns auf in die Stadt. Es ist ein wunderbarer, warmer Spätsommertag und die New Yorker haben ihre Sommerröcke, kurzen Hosen und Flip-Flops aus dem Schrank genommen. Zuerst essen wir endlich noch was und dann wollen wir gleich mal in die Höhe. Das Wetter soll morgen leider schlechter werden, darum wollen wir noch ein paar schöne Aussichts-Fotos schiessen. Da wir beide schon mal auf dem Empire State Building waren, erklimmen wir dieses Mal den Turm des Rockefeller Centers, genannt "Top of the Rocks". Die Aussicht an diesem herrlichen Tag ist atemberaubend.


    Und jetzt ist Tennis angesagt. Wir haben Tickets für das Damen-Finale am US-Open! Wir steigen in die U-Bahn und fahren hinaus nach Queens, genauer nach Flushing Meadows. Unsere übers Internet bestellten Tickets erhalten wir problemlos und wir stürzen uns ins Getümmel dieses riesigen Geländes!

    Auf den Grossbildschirmen sehen wir gerade noch, wie Fedi den Halbfinal gegen Djokovic verliert. Und das, nachdem er zwei Matchbälle hatte! Sch... ! Das tut weh! Wir spülen den Ärger mit einem Bierchen hinunter, verzehren ein paar Nachos dazu und versuchen, uns auf das Endspiel zwischen Kim Clijsters und Vera Zwonarewa zu freuen.


    Das Stadion ist gewaltig, über 20'000 Menschen gehen hier rein. Eröffnet wird das Match feierlich von Chaka Khan. Sie fordert die Zuschauer zuerst zu einer Gedenkminute auf, schliesslich ist heute der 11. September. Tatsächlich, die vielen Tausend Menschen erheben sich und schweigen für eine Minute. Das gibt schon mal die erste Gänsehaut. Die zweite überkommt mich, als sie ein hymnenähnliches Lied singt und ein paar Offiziere auf dem Tennisplatz eine riesige USA-Flagge über dem Platz aufrollen. Ein super schönes Bild.



    Das Tennismatch wird da fast zur Nebensache. Vor allem weil Kim Clijsters die Russin in einer Stunde vom Platz fegt - ein kurzes Vergnügen also.

    Trotzdem war es ein tolles Erlebnis und wir sind positiv überrascht, wie problemlos diese riesige Masse Menschen aus dem Gelände hinaus gelotst werden. Auch die U-Bahn fährt jetzt sehr fleissig und wir sind recht rasch wieder zurück in der Innenstadt.

    In einem Pub in der Nähe unseres Hotels gönnen wir uns einen Schlummertrunk, dann fallen wir müde und zufrieden ins Bett.

    Freitag, 10. September 2010

    Die Lighthouse-Tour


    Heute wollen wir uns noch ein paar Leuchttürme ansehen. Nach einem weiteren gemütlichen Frühstück auf dem Balkon, fahren wir noch einmal nordwärts.

    Als erstes sehen wir uns das Highland Lighthouse bei Truro an. Ein magischer Platz, weil - bis auf das kleine Museum nebenan - weit und breit nichts anderes steht. Man kann am Turm vorbei ans Meer gehen. Aber hier ist die sandige Küste einige Meter hoch, man kann nicht an den Strand hinunter.


    Wir fahren weiter nach Eastham, um uns das Nauset Lighthouse anzuschauen. Dies ist mal ein Leuchtturm im klassischen Rot-Weiss, auch sehr schön, oder nicht?

    Der Strand hier in Eastham ist auch nicht zu verachten. Und hier hat es wieder ganz mutige, die sich ins kühle Wasser wagen :-)

    Weiter geht's nach Chatham zum Chatham-Lighthouse. Dieses steht mitten im Ort und ist eines der grösseren Art. Aber eigentlich auch ganz nett.


    Da es schon gegen Mittag geht fahren wir ins Städtchen hinein um irgendwo etwas zu essen. Wieder sind wir positiv überrascht. Auch Chatham ist so malerisch und einladend, da könnte man sich also auch sehr gut niederlassen, und ein paar Ferientage verbringen.


    Auf dem Weg weiter südlich stoppen wir noch am Hardings-Beach und legen uns da ein bisschen an die Sonne. Schliesslich ist morgen Ende mit Strand und Ruhe. In New York bläst dann ein anderer Wind.

    Auf der Ocean-Road fahren wir zurück in Richtung Hyannis. Wir stellen das Auto beim Motel ab und gehen zu Fuss zur Cape Cod Shopping Mall, die wirklich unmittelbar neben dem Days Inn liegt. Es handelt sich wieder um ein riesiges Shopping-Center, und wir geben uns noch einmal der Kauflust hin. Schliesslich haben wir ja jetzt einen dritten Koffer :-) Markus kauft sich zwei Paar Levis-Jeans, ich finde im American-Eagle eine coole Jacke und kaufe mir noch Marken-Turnschuhe für 50 Dollar. Ach ja, und eine neue Handtasche habe ich auch noch gefunden. Diesmal also auch für mich ein voller Shopping-Erfolg. Wir sind schlussendlich ziemlich k.o. und holen uns nur beim Thai im Food-Corner etwas aus dem Wok.

    Zurück im Hotel gönnt sich Markus eine Zigarre auf dem Balkon. Perfekt, so kann ich in aller Ruhe unsere drei Koffer packen. Unsere neuen Errungenschaften füllen den neuen Koffer zur Hälfte.... es ist also noch etwas Platz, für den Fall, dass wir in New York noch etwas finden ;-)